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Martine Scheer schaut auf die Uhr. Dann schiebt sie ihren Bürostuhl nach hinten und steht auf. Ein Knopfdruck lässt die Platte ihres Schreibtischs langsam nach oben fahren. Sie ordnet rasch ein paar Papiere, da klopft Wolfgang Broß  an den Türrahmen. Es gibt Details zu einem wichtigen Auftrag eines international tätigen Kunden aus dem Ruhrgebiet zu besprechen. Martine Scheer winkt den Verantwortlichen aus ihrem Team zu sich hinein. Hinter den beiden schließt sich die Tür.

 

„No Risk, no Fun‘, heißt es bei uns öfter. 
Wir machen Dinge möglich.“

Martine Scheer

Leitung Vertriebsinnendienst

Bunte Sprachenvielfalt


Bei Martine Scheer und ihrer Mannschaft dreht sich alles um den Vertrieb. Sie organisieren, koordinieren, betreuen und verfolgen Lieferungen in nahezu jeden Winkel der Erde.

Im Großraumbüro, in dessen Ecke ihr Bereich abgetrennt ist, herrscht daher eine bunte Sprachenvielfalt – von Badisch bis Hochdeutsch, von Französisch über Englisch bis Kroatisch. Denn in diesen Sprachräumen sitzen sowohl Endkunden als auch Handelspartner, mit denen kommuniziert wird. Das ist einer der Punkte, die Martine Scheer als Leiterin des Vertriebsinnendiensts an ihrer Aufgabe so freut: „THERMOTEX vertreibt seine Produkte mittlerweile auf der ganzen Welt. Für mich bedeutet das, dass ich jeden Tag die Erdkugel bereisen darf, ohne einen Jetlag davonzutragen.“ Hauptmarkt ist nach wie vor Deutschland, doch auch Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien sind längst stabile Märkte, verrät sie. Mehr noch: „Mittlerweile gehören auch Länder wie Australien zu unseren starken Drittlandmärkten.“ Außerhalb Deutschlands tritt THERMOTEX entweder direkt oder indirekt über Handelspartner und Wiederverkäufer auf. In vielen Fällen ist das Unternehmen als Partner von Firmen mit diesen zusammen über Grenzen gewachsen. Dabei geht THERMOTEX besonnen vor, erläutert Martine Scheer, die seit 2014 im Unternehmen aktiv ist. Zwar bietet jede Anfrage die Chance, in einem neuen Land oder in einer neuen Branche Fuß zu fassen, „doch bevor das geschieht, kann eine Machbarkeitsstudie bei Nichtstandardprodukten angefertigt werden oder die Exportkontrolle muss bei einem neuen Drittlandskunden vorgenommen werden, so Martine Scheer. „Was für uns heißt, dass wir neben Güter- und Sanktionslisten-sowie der Embargoprüfung auch verpflichtet sind, die kritische, militärische und sensitive Endverwendung unserer Produkte zu prüfen, da diese zu einer Genehmigungspflicht der Güter und im schlimmsten Fall zu einem Ausfuhrverbot führen kann“.

 

„THERMOTEX vertreibt seine Produkte mittlerweile auf der ganzen Welt. Für mich bedeutet das, dass ich jeden Tag die Erdkugel bereisen darf, ohne einen Jetlag davonzutragen.“

Umschlag, Palette oder Holzkiste

Das Portfolio von THERMOTEX umfasst mehr als 100.000 Referenzen – vom RFID-Chip für die Wäschekennzeichnung über Thermotransferdrucksysteme und Transferpressen bis hin zu intelligenten Wäscheausgabesystemen wie TEXchange. Dementsprechend vielfältig sind auch die Vertriebswege und Arbeiten im Hintergrund. Dazu zählt das enge Miteinander zwischen Vertrieb und Versand, die unter anderem für die Verpackung zuständig sind. Als Verpackungsmaterial kommt aufgrund der riesigen Produktvielfalt alles vom einfachen Umschlag für ein Emblem bis zur individuellen Holzbox mit Übermaßen für einen Wäscheschrank infrage.

Erfolg durch Zusammenarbeit

Das Vertriebsteam ist eingespielt, ist „im Flow“, wie es Martine Scheer mit Anerkennung in der Stimme bezeichnet. Ihre eigene Rolle definiert sie daher als „Problemlöserin“: Sie kommt, sagt sie, vor allem dann ins Spiel, wenn Hürden auftauchen. Denn beim grenzüberschreitenden Warenverkehr kann es immer mal zu Herausforderungen kommen. Das sind dann die Geschichten, die im Kopf bleiben, sagt die Elsässerin mit einem Lächeln: „Man behält meistens immer eine Lieferung in Erinnerung, die leider nicht reibungslos abgewickelt werden konnte.“ Wie diese eine nach Kasachstan, die durch einen Streik des Bodenpersonals am Frankfurter Flughafen erst nicht auf den Weg gebracht und anschließend nicht mehr aufgefunden wurde, weil sich dort Hunderte Lieferungen gestapelt hatten. Besonders ärgerlich: Der Kunde hatte Vorkasse geleistet, die Zollformalitäten waren erledigt, die Frachtpapiere in Ordnung, doch die Ware kam nicht an. Also mussten schnell Ersatz beschafft, die Versicherung informiert und eine neue Route gefunden werden. Mit Erfolg. „Aber da es Wochen gedauert hat, bis alles am Ende glimpflich ausging, hatte ich zwischendurch schon ein paar Schweißausbrüche!“

 

„Man behält meistens die Lieferungen in Erinnerung, die schwieriger waren. Umso schöner, wenn man es am Ende dann doch noch hinbekommen hat.“

Sie atmet tief ein, lächelt und sagt: „Aber wie heißt es so schön: ‚No risk, no fun‘. Und es hat uns allen gezeigt, wie gut wir als Team zusammenarbeiten.“ Wie groß die Harmonie im ersten Stock von Werk 1 ist, zeigt sich an dem Stehtisch im Eingangsbereich des Großraumbüros. Dort liegt oftmals süßes Nervenfutter oder mal eine Papiertüte mit frischen Croissants aus Frankreich. Miteinander wird hier großgeschrieben. Da ein paar Mitarbeitende jeden Morgen aus dem Elsass pendeln, gibt es immer wieder französische Leckereien für alle. Diesmal war es Martine Scheer, die auf ihrer Anfahrt einen Stopp bei einer Boulangerie eingelegt hat. Und so finden Arbeitstreffen, bei denen es um allgemeine Themen geht, oft am Stehtisch statt. 

Probleme sind dazu da, gelöst zu werden

Keine zehn Minuten hat die Besprechung mit Wolfgang Broß gedauert. Was immer das Problem gewesen sein könnte, es ist gelöst. Mit einem „Danke“ hat der Vertriebsmitarbeiter das Büro verlassen und sich an seinem PC wieder eingeloggt. Martine Scheer hat ihren Schreibtisch heruntergefahren, um weiterzuarbeiten. Die Tür zu ihrem Büro steht wieder offen – um auf die nächste Herausforderung eine gute Antwort zu finden.

 

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